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Entspannungstherapien

Beim autogenen Training erreicht man zunehmend schneller und intensiver einen Zustand der inneren Ruhe und Gelassenheit. Körperlich kommt es zum Lösen von muskulären Verspannungen und zur Erweiterung der peripheren Blutgefäße. In unserer Praxis führen wir autogenes Training in kindgemäß abgewandelter Form sehr erfolgreich durch. Aber auch bei Stimmpatienten kommt autogenes Training zum Einsatz. Durch dessen Erweiterung nach Schulz mit organbezogenen Autosuggestionen wird eine direkt ansprechbare Entspannung der Wangen- Kiefer-Zungenmuskulatur und eine mittelbar ansprechbare Entspannung der Rachen-Kehlkopf-Halsmuskulatur erreicht. Weitere von uns durchgeführte Entspannungsformen sind die progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen und der Einsatz von Entspannungsmusik.

Verbesserung der Mundmotorik

Einen festen Bestandteil der Artikulationstherapie bilden Zungen- und Lippenübungen sowie Blas- und Ansaugübungen zur Kräftigung der orofacialen Muskulatur. Besonders bei Kindern mit Dyslalie oder myofunktionellen Störungen, aber auch bei Patienten mit Dysarthrie, Sprechapraxie, Dysphagie u.a. stellen diese Übungen wichtige Therapiebestandteile dar.

Sehr gute Erfahrungen konnten in den vergangenen 3 Jahren mit dem Einsatz des vocastim-Master gesammelt werden. Seine Verwendung erfolgt bei Larynxparesen durch neuromuskuläre elektrophonatorische Stimulation (NMEPS) oder in der Therapie von Aphasie, Dysphonie, Dysphagie und Dysarthrie durch neuromuskuläre elektroartikulatorische Stimulation (NMEAS).
Integriert in unsere Behandlung besonders bei Wahrnehmungsstörungen sind Computerprogramme, z. B. zur Förderung der auditiven Funktionen. Die Motivation während der Arbeit mit Lernsoftware ist bei den Patienten sehr hoch.
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